Die Entwicklung vom Arbeitsmarkt und Ausbildungsmarkt im Juni 2009 ist zwiespältig.
Zum einen reduzierte die Frühjahrsbelebung die Arbeitslosigkeit, jetzt jedoch kommt das aber : saisonbereinigt ist jedoch ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit zu vermerken.

Tatsache ist, dass die deutsche Wirtschaft sich in der schwersten Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik befindet.

  • Das reale Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2009 um 3,8 Prozent geschrumpft.
  • Zum Vergleich: im vierten Quartal 2008 betrug der Rückgang 2,2 Prozent.

Glaubt man den Prognosen, so wird für das gesamte Jahr 2009 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von über 6 Prozent zu erwarten sein.
Die Auswirkungen der Rezession machen sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.

Nach den nun vorliegenden saisonbereinigten Daten nahmen:

  • Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ab
  • und die Arbeitslosigkeit zu.

Verdeutlicht man sich die gegenwärtige Situation mit dem massiven Einbruch im Bereich der Produktion,
so sind sind die bisherigen Anpassungen an den Stellenmarkt noch nicht voll durchgedrungen.

Insbesondere die vermehrte Inanspruchnahme von Kurzarbeit führte zu einer Stabilisierung vom Arbeitsmarkt.

Weiter Informationen können Sie bei der Arbeitsagentur einsehen:

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/index.shtml

Die Entwicklung in Zahlen - die Zahl der Erwerbstätigen ist gesunken:

  • - 47.000 im März
  • - 61.000 im April
  • - 12.000 im Mai

Weitere Informationen finden Sie bei der Arbeitsagentur:
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/
000000/html/start/monat/aktuell.pdf